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-> Rezension: Die Welle

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Bildergalerie

Buchrezensionen

Die Welle – Macht durch Disziplin, Macht durch Gemeinschaft, Macht durch Handeln

von Schulamith Schubert, Klasse 11

Autor

Morton Rhue (nach einer wahren Begebenheit)

Handlung

Der Geschichtslehrer Ben Ross sieht mit den Oberstufenschülern und -Schülerinnen im Geschichtsunterricht einen Dokumentarfilm über die Konzentrationslager im zweiten Weltkrieg. Bei der darauffolgenden Diskussion über den Film und die NS-Zeit erklären einige Mitglieder der Klasse, dass sie sich nie von einer kleinen Minderheit mitreißen lassen würden, Verbrechen an Menschen zu verüben. Daraufhin beschäftigt sich Ben Ross genauer mit dem Nationalsozialismus und entschließt sich zu einem Experiment.

In der nächsten Geschichtsstunde wird die Klasse mit einem anderen Unterricht, als sie es gewohnt ist überrascht. Sie lernen Macht durch Disziplin. Ben Ross befiehlt der Klasse aufzustehen und sich auf ein Kommando wieder, nach einem vorbesprochen Muster, hinzusetzten, zudem müssen die SchülerInnen jetzt, Block und Stift ordentlich auf den Plätzen liegen haben, wenn sie Antworten oder etwas fragen wollen aufstehen und jeden Satz mit Mister Ross beginnen. Die SchülerInnen spielen freudig mit und erinnern ihre MitschülerInnen daran, wenn diese gegen die Regeln verstoßen.

Am Abend erzählt Ben Ross seiner Frau Christy begeistert von dem Geschichtsunterricht. Diese steht dem ganzen kritisch gegenüber und warnt ihn davor, das Experiment weiter zu führen.

In der nächsten Geschichtsstunde sitzen die SchülerInnen in der vorgegeben Haltung an ihren Plätzen. So setzt Ben Ross das Experiment fort. Sie lernen den zweiten Grundsatz Macht durch Gemeinschaft. Hierbei wird dem Experiment der Name Die Welle gegeben, zudem wird der Gruß und das Symbol, ein Kreis mit einer Wellenlinie festgelegt. Bei der Wiederholung der Grundsätze nehmen nur wenige Klassenmitglieder nicht teil.

Von dem erlebten im Unterricht begeistert überlegt David mit seinem Kumpel Eric, ob es sinnvoll wäre mit den Grundsätzen der Welle dem schwächelnden Footballteam unter die Arme zu greifen.

Nachdem Laurie mit ihren Eltern über die Welle diskutiert hat, versucht sie ihren Freund David zu überzeugen, dass die Welle nichts gutes ist.

In der Schule erhalten alle Mitglieder der Welle Mitgliedskärtchen. Zudem wird der dritte Grundsatz Macht durch Handeln gelernt.

Die SchülerInnen beginnen sich selbst zu bespitzeln und Robert, der früher Außenseiter in der Klasse war, droht Laurie an, wenn diese gegen die Welle ist, zu melden. Später diskutiert Laurie mit Mitgliedern der Schülerzeitung ob sie über die Welle schreiben soll. Sie weigert sich anfangs, da sie die Bedenken mit der Begründung, dass alles nur ein Spiel ist zur Seite schiebt.

Der Direktor der Gordon High School macht sich langsam Sorgen wegen dem Ausmaß der Welle und bestellt Ben Ross zu einem Gespräch. Dieser kann ihn aber überzeugen, dass die Welle nur ein harmloses Experiment ist.

Währenddessen erhält die Schülerzeitung einen anonymen Brief, wo vor der Welle gewarnt und von einem üblen Vorfall berichtet wird. Gleichzeitig bereiten die SchülerInnen eine Sitzung der Welle in der Schule vor. Laurie beobachtet, wie ein Mitschüler sich mit einem Schüler wegen der Welle prügelt. Sie streitet sich mit David, da sie von ihm gedrängt wird, zu der Versammlung der Welle zu gehen. Im Büro der Schülerzeitung schließt sie sich mit zwei weiteren Mitschülern gegen die Welle zusammen. Mit ihnen veröffentlicht sie einen Artikel gegen die Welle, aber da ist es schon fast zu spät die zerstörerische Wucht der Welle aufzuhalten.

Warum ich dieses Buch weiterempfehle

Das Buch Die Welle ist sehr spannend geschrieben und absolut lesenswert. Außerdem beruht es auf einer wahren Begebenheit, was sehr erschreckend ist, denn die Aktionen der Mitglieder der Welle sind teilweise schockierend. Auch wenn das Buch schon älter ist, ist es im Anbetracht der heutigen Situation, eine sehr spannende Lektüre, denn das Buch zeigt, dass auch wenige Menschen eine zerstörerische Bewegung auslösen können und Mitmenschen, auch wenn sie es nicht wollen wehrlos mitgerissen werden können. Zudem gibt es immer wieder Beispiele aus der nationalistischen Zeit, welche den Fortschritt der Mitglieder aufzeigen. Zuerst sind es wenige, bis es am Ende eine große Gruppe ist.

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